Satzung

Satzung 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr 

(1) Der Verein führt den Namen „DGFAM Deutsche Gesellschaft für Arthrosemanagement“. 

(2) Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt den Namenszusatz 

"eingetragener Verein" in der abgekürzten Form "e.V.". 

(3) Der Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Lüdenscheid 

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

 

§ 2 Zweck des Vereins 

(1) Zweck des Vereins ist die Verbesserung der Versorgung von Arthrosepatienten durch die 
Förderung von Forschung in diesem Bereich sowie den wissenschaftlichen Austausch über 
Diagnostik, Umgang mit Arthroseschmerzen, konservative und operative Behandlungsmethoden, 
Prävention und Aufklärung von Arthrosepatienten. 

(2) Der Satzungszweck und die Beschaffung der für diesen Zweck notwendigen Mittel wird 
insbesondere erreicht durch: 

(a) Durchführung von Veranstaltungen, Schulungen und Vorträgen, sowie Aufklärung, 
Öffentlichkeitsarbeit und Verbreitung von Informationen zu den Themen Arthrose, 
Arthroseschmerzen, Arthrosetherapie; 

(b) Veröffentlichungen auf dem Gebiet der interdisziplinären Arthrosetherapie; 

(c) Die Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden und Vereinen, 
insbesondere der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. 
(DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU), der Interdisziplinären 
Gesellschaft für orthopädische und unfallchirurgische Schmerztherapie e.V. (IGOST) sowie 
des Berufsverbands der Fachärzte für Orthopädie e.V. (BVOU). 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit, Mittelverwendung 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel 
des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder 
erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Er darf keine Person durch Ausgaben, die 
dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen 
begünstigt werden. 

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft 

(1) Mitglied des Vereins können approbierte Ärzte werden, die in Ihrer täglichen Arbeit 
Arthrosepatienten behandeln, sofern diese von mindestens zwei Mitgliedern des Vereins 
empfohlen werden. Weiterhin ist es nicht ärztlichen juristischen oder natürlichen Personen 
möglich, auf Antrag als Fördermitglieder in den Verein aufgenommen zu werden, wobei 
Fördermitglieder höchstens einen Förderbeitrag in Höhe von € 1.500,- bei Eintritt in den Verein 
zahlen. Als außerordentliche Vereinsmitglieder können Ärzte, Medizinstudenten, 
Naturwissenschaftler und natürliche Personen aufgenommen werden, deren wissenschaftliche, 
technische und wirtschaftliche Möglichkeiten dem Verein zu dienen vermögen. 

(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Der Antrag ordentlicher Mitglieder bedarf 
zusätzlich der Unterschrift zweier ordentlicher Vereinsmitglieder, die damit die Aufnahme des 
Antragstellers in den Verein empfehlen. 

(3) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Beitritt wird mit Aushändigung einer 
schriftlichen Aufnahmeerklärung (Mitgliedsurkunde) wirksam. 

(4) Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung 
an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet. 

 

§ 5 Ende der Mitgliedschaft 

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person. 

(2) Der Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten 
Vorstandsmitglied erfolgen. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem 
Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden. 

(3) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein 
die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder 
Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. 
Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die 
schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand u richten ist. Die Mitgliederversammlung 
entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der 
Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines 
ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen 
Entscheidung. 

(4) Das ausscheidende Vereinsmitglied hat keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen 
oder Teile desselben. 

 

§ 6 Rechte der Mitglieder 

(1) Ordentliche Vereinsmitglieder haben Stimm-, Wahl- und Antragsrecht. 

(2) Fördermitglieder und außerordentliche Mitglieder haben eine beratende Funktion und haben das 
Recht, Anträge zu stellen. 

 

§ 7 Mitgliedsbeiträge 
Der Verein behält sich vor, in Zukunft Mitgliedsbeiträge zu erheben. Die Höhe der etwaigen Beiträge 
und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung. Die Mitgliedsbeiträge werden, sofern 
erhoben, per Lastschriftverfahren eingezogen. 

 

§ 8 Organe des Vereins 
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung (§ 9) und der Vorstand (§ 10). 

 

§ 9 Mitgliederversammlung 

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören 
insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme 
der Berichte des Vorstands, Wahl der Kassenprüfer/innen, Festsetzung von Beiträgen und deren 
Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die 
Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in 
Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem 
Gesetz ergeben. 

(2) Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung 
statt. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern 
zusammen, wobei nur die ordentlichen Mitglieder über ein Stimmrecht verfügen. 

(3) Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, 
wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. 

(4) Die Mitgliederversammlung (ordentlich und außerordentlich) wird vom Vorstand unter 
Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. 

(5) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. 

(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder 
beschlussfähig. 

(7) Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Bei 
Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. 
Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der 
anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen 
bleiben außer Betracht.

(8) Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein/e Schriftführer/in zu wählen. Über die Beschlüsse 
der Mitgliederversammlung fertigt der/die Schriftführer/in ein Protokoll, das vom 
Versammlungsleiter und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist. Jedes Mitglied ist 
berechtigt, die Protokolle einzusehen. 

 

§ 10 Vorstand 

(1) Der Vorstand besteht aus dem 1. und den 2. Vorsitzenden und dem/der 
Kassenwart/Kassenwärtin. 

(2) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. 

(3) Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam. 

(4) Vorstandsmitglieder können nur ordentliche Mitglieder des Vereins sein. 

(5) Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 1 Jahr 
gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand 
gewählt ist. 

(6) Das Amt als Vorstand endet mit Ablauf der Bestellung oder mit dem Ausscheiden aus dem 
Verein. Eine vorzeitige Abwahl ist nur aus wichtigem Grund möglich. 

 

§11 Vergütungen 

Alle Ämter sind ehrenamtlich, jedoch werden die für die Vereinszwecke notwendigen, angemessenen 
und durch Belege nachgewiesenen Auslagen der Amtsträger des Vereins bzw. die steuerlich 
absetzbaren Pauschalsätze vergütet. 

 

§ 12 Kassenprüfung 
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 1 Jahr eine/n Kassenprüfer/in. Diese/r darf nicht 
Mitglied des Vorstands sein. Die Wiederwahl ist zulässig. 

 

§ 13 Auflösung des Vereins 

(1) Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden (vgl. § 9 (7)). 

(2) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand. 

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke, soweit dadurch die 

Gemeinnützigkeit verloren geht, fällt das Vermögen des Vereins an die die Interdisziplinäre 
Gesellschaft für orthopädische und unfallchirurgische Schmerztherapie (IGOST), die es nur für 
gemeinnützige Zwecke verwenden darf. 

Lüdenscheid, den 20.01.2014

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